Aachener Altparteien lassen Tierheim im Stich – Mohr (AfD): „Tierschutz Alleinstellungsmerkmal patriotischer Kräfte“

Aachener Altparteien lassen Tierheim im Stich – Mohr (AfD): „Tierschutz Alleinstellungsmerkmal patriotischer Kräfte“

Immer mehr Tiere, längere Pflegezeiten und 90.000 Euro Minus im Jahr: Dem Tierheim am Aachener Feldchen geht es schlecht. Das von der Stadt Aachen und der StädteRegion finanzierte Heim steht wegen Überlastung vor dem Aus. Während die StädteRegion umgehend eine Aufstockung plant, zieht sich die Stadt Aachen zurück. Auf Anfrage der Aachener Nachrichten heißt es aus dem städtischen Presseamt: „Es gibt derzeit keinerlei Hinweise darauf, dass die Stadt Aachen ihren Zuschuss erhöhen wird“. [1] Eine Schließung des Tierheims wird damit wahrscheinlich.

Mohr und Palm machen ernst. Die beiden Ratsherren fordern in in einem aktuellen Antrag das Tierheim mit jährlich 300.000 Euro zu bezuschussen um den Fortbestand zu sichern. Der Betrag entspricht rund einem Drittel der jährlichen Hundesteuereinnahmen nach Abzug der Erhebungskosten und ist nach Ansicht der beiden Ratsherren „ein gerechter Beitrag um das Leid von Tieren in Not zu lindern“.

AfD-Ratsherr Markus Mohr merkt dazu an:

Die Altparteien gefährden die wichtigste Institution für Tierschutz in Aachen. Eine Schließung des Tierheims ist inakzeptabel. Der Aachener Tierschutzverein leistet Großartiges und verdient Unterstützung. Leider ist Tierfeindlichkeit in Aachen traurige Tradition. Die Initiativen von Wolfgang Palm und mir gegen Tierquälerei in Zirkussen oder bei Karnevalsumzügen wurden von den Kartellparteien nicht unterstützt. Ebenso unsere Anträge für mehr Hundewiesen und gegen Leinenzwang bei Welpen. Tierschutzpolitik ist ein Alleinstellungsmerkmal der patriotischen Kräfte in Aachen.“

Hier finden Sie den Antrag Fortbestand des Tierheims sichern

_

Quelle

[1] Grobusch, Michael 2019. „Dann wird es kein Tierheim mehr geben“, Aachener Nachrichten vom 22.05.2019.