Altersschätzung: Leichtes Spiel für Asylbetrüger? – Anfrage der Allianz für Aachen

Die Allianz für Aachen thematisiert das Verfahren zu Altersschätzung von unbegleiteten (vorgeblich) minderjährigen „Flüchtlingen“. Die Ratsgruppe möchte wissen, welche Methoden zur Altersschätzung in Aachen angewandt werden und in wie vielen Fällen eine Minderjährigkeit angezweifelt wurde. Weiterhin möchten der AfD-Ratsherr Markus Mohr und sein Ratskollege Wolfgang Palm wissen, in wie vielen Fällen Methoden der Rechtsmedizin dabei zum Einsatz kamen und wie oft eine vorgegebene Minderjährigkeit seitens des Jugendamtes nicht zugrunde gelegt wurde.

Die Ratsherren Mohr und Palm äußern im Einleitungstext ihrer Anfrage den Zweifel, daß die bloße Inaugenscheinnahme ein geeignetes Instrument sei, um in kritischen Fällen eine tragfähige Alterseinschätzung vorzunehmen. Somit werde ein Anreiz zur Manipulation geschaffen der Asylbetrug begünstige. Dabei verweisen Mohr und Palm auf höchstrichterliche Feststellungen, die ihren Zweifel untermauern sollen. Angesichts der massiven Kosten für unbegleitete minderjährige „Flüchtlinge“ sei eine zuverlässige Praxis der Alterseinschätzung im Interesse der steuerzahlenden Bevölkerung, so die beiden Ratsherren der Allianz.

Lesen Sie hier die komplette Anfrage der Allianz für Aachen.