Antrag: Initiative für Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht von Haustieren unterstützen

Antrag: Initiative für Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht von Haustieren unterstützen

Der AfD-Ratsherr Markus Mohr und sein Ratskollege Wolfgang Palm wollen, daß die Stadt Aachen an die Bundesregierung appelliert, eine bundeseinheitliche Regelung zur Kennzeichnung- und Registrierung von Hunden und Katzen auf den Weg zu bringen. Damit solle sich Aachen der Forderung des Netzwerkes K&R anschließen.

Wie die Ratsherren in ihrem Antrag ausführen, existiert in Deutschland keine einheitliche Regelung zur Kennzeichnung und Registrierung von Haustieren. Diese schaffe Rechtssicherheit und verbessere den Tierschutz. Bei Schäden, die das Tier verursacht, könne der Halter zur Rechenschaft gezogen werden. Dies gelte auch im Falle von Mißhandlungen oder Vernachlässigung. Dadurch werde der Tierschutz präventiv verbessert. Die Rückverfolgbarkeit des Halters schrecke zudem vom Aussetzen des Tieres ab. Dadurch, sowie durch eine schnellere Zurückgabe vermisster Tiere, würden Tierheime entlastet – wovon wiederum Kommunen wie Aachen finanziell profitierten.

Ebenfalls könne über eine einheitliche Registrierungspflicht der illegale Welpenhandel bekämpft werden, schreiben Mohr und Palm in ihrem Antrag.

Eine entsprechende Gesetzeslages sei bereits in 24 EU-Staaten seit Jahren vorhanden und praktisch bewährt.

Das Netzwerk K&R weise seit Jahren auf die vielschichtigen Problemlagen einer fehlenden Tierregistrierung hin und erarbeite auch konkrete Lösungskonzepte. So werbe das Netzwerk z.B. für einen Registerverbund bestehender Datenbanken.
Indem sich die Stadt Aachen frühzeitig und öffentlichkeitswirksam positioniert, könne sie das Netzwerk K&R bei seiner wichtigen Tierschutzarbeit unterstützen, heißt es Antrag der Allianz für Aachen.