Antrag: Präzise Sprache in der Verwaltung im Umgang mit Migranten

Antrag: Präzise Sprache in der Verwaltung im Umgang mit Migranten

Die Bezeichnung „Asylbewerber“ soll nach dem Willen des AfD-Ratsherren Markus Mohr und seines Ratskollegen Wolfgang Palm in der Verwaltung künftig nicht mehr gebraucht werden. Stattdessen sollten Migranten, die das Recht auf Asyl einforderten „Asylforderer“ genannt werden.

Auch die Bezeichnungen „Flüchtlinge“ und „Schutzsuchende“ sollten entfallen und durch „Migrant“ ersetzt werden.

Mohr und Palm argumentieren, daß ein Grundrecht wie Asyl nicht Gegenstand einer Bewerbung ist. Sondern von den entsprechenden Rechtssubjekten eingefordert wird. Dies zeigten allein die mehrere hunderttausend anhängigen Asyl-Klagen an deutschen Gerichten.

Auch die Bezeichnungen „Flüchtling“ und „Schutzsuchende“ seien irreführend. Die beiden Ratsherren führen aus, daß der Titel „Flüchtling“ nach Genfer Konvention bereits nach Überqueren der ersten sicheren Landesgrenze entfalle. Somit seien nahezu alle Migranten in Deutschland keine Flüchtlinge. Ebenfalls sei die pauschale Unterstellung einer Schutzsuche unbegründet, unpräzise und zudem ideologisch im Sinne einer Politik der offenen Grenzen motiviert.

Die beantragten Ersatzbegriffe „Asylforderer“ und „Migrant“ enthielten sich Mutmaßung über Migrationsmotive und seien daher versachlichend und juristisch präziser, schreiben Mohr und Palm in ihrem Antrag.

 

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