Antragsserie: Attraktiver ÖPNV für Aachen, Teil 1 – Verbesserte Buslinienanbindung zwischen Rothe Erde, Eilendorf und Verlautenheide

Quelle: openstreetmap.de

Die Allianz für Aachen legt eine dreiteilige Antragsserie zur Verbesserung des ÖPNV in Aachen vor. Im ersten Teil widmen sich der AfD-Ratsherr Markus Mohr und sein Ratskollege Wolfgang Palm der Optimierung der Buslinienverbindung zwischen den Stadtteilen Rothe Erde, Eilendorf und Verlautenheide. Der Antrag umfasst ingesamt vier Einzelmaßnahmen:

1.) Die Buslinie 7 soll zwischen montags und freitags bereits um 5.25 Uhr ab Verlautenheide über Eilendorf in Richtung Bahnhof Rothe Erde eingesetzt werden. Dadurch soll für die vielen Beschäftigten, die morgens aus Verlautenheide und Eilendorf in das Gewerbegebiet Rothe Erde pendeln, ein eigenes Angebot geschaffen werden. Bisher startet die Linie 7 erst ab 6.01 Uhr, womit sie nach Mohr und Palm keine Option für Frühschichtarbeiter sei, deren Schicht bei vielen Unternehmen um 6.00 Uhr beginne.

2. & 3.) Die stündlichen Fahrten der Buslinie 7 bis Eilendorf Bahnhof sollen bis Verlautenheider Endstraße verlängert werden. Die ebenfalls stündlichen Fahrten, die bereits bis Verlautenheider Endstraße fahren, sollen bis Würselen Kaninsberg verlängert werden. Durch die Verlängerung der Fahrtstrecke möchten Mohr und Palm einerseits den Stadtteil Verlautenheide besser anbinden und andererseits eine Direktverbindung zwischen den Gewerbegebieten Rothe Erde und Aachener Kreuz schaffen. Die beiden Ratsherren führen aus, daß viele Menschen aus den östlichen Stadtteilen Aachens zum Einkaufen zum Aachener Kreuz pendeln. Außerdem würden Menschen aus dem gesamten Stadtgebiet das dort gelegene Straßenverkehrsamt aufsuchen. Das Liniennnetz des Aachener Ostens würde an den Knotenpunkt Kaninsberg angeschlossen. Zudem würde eine Zubringerverbindung zu dem künftigen Verlauf der „Euregio-Tram“ geschaffen.

4.) An den Haltestellen Gut-Knapp-Straße, Aachener Kreuz und Würselen Kaninsberg sollen Warteunterstände mit Sitzgelegenheiten aufgestellt werden. Mohr und Palm begründen dies mit dem voraussichtlich gesteigertem Fahrgastaufkommen infolge der beantragten Streckenveränderung.

 

Lesen Sie hier den ersten Teil der Antragsserie der Allianz für Aachen zum Thema ÖPNV.

Beitragsbild: openstreetmap.de (Quelle).