Antwort der Verwaltung: Belegung von Sporthallen durch „Flüchtlinge“

Im Jahr 2015 seien zeitweise 13 Sporthallen mit einer Gesamtkapazität von 1.231 Plätzen durch illegale Einwanderer belegt gewesen. Dies geht aus der Stellungnahme der Verwaltung auf eine Anfrage der Allianz für Aachen hervor. Derzeit seien keine Sporthallen mehr entsprechend belegt. Vier Sporthallen mit insgesamt 300 Plätzen würden aktuell als Vorhalteoption genannt.

Die Frage nach den Kosten für die Umgestaltung der Sporthallen zwecks Unterbringung von illegalen Einwanderern könne nicht beantwortet werden, so die Verwaltung in ihrer Stellungnahme. Eine entsprechende Auswertung würde den vertretbaren Zeit- und Arbeitsaufwand überschreiten. Selbiges gelte auch für die Auswertung der infolge der Zweckentfremdung ausgefallenen Schulsportstunden und der Benennung der Vereine, die infolgedessen keinen Sport mehr betreiben, bzw. auf andere Hallen ausweichen mussten. Allerdings seien bei der Meldung von Ausweichbedarfen zu „100%“ Kompromisslösungen gefunden worden. Eine Entschädigung der Vereine sei nicht erfolgt.

Weiterhin erklärt die Verwaltung, daß auf die Einbeziehung von Sporthallen als Notunterkünfte für die Versorgung von illegalen Einwanderern nicht verzichtet werden könne. Seitens der Nutzergruppen sei dafür großes Verständnis gezeigt worden. Für diese Solidarität wolle sich die Verwaltung „auch an dieser Stelle noch einmal bedanken“.

Lesen Sie hier die Stellungnahme der Verwaltung.

Hier finden Sie die Anfrage der Allianz für Aachen.