Antwort der Verwaltung: Krankheitsbedingte Fehlzeiten in der Verwaltung

Bezüglich der Krankheitsausfälle von Verwaltungsmitarbeitern verweist die Verwaltung in ihrer Stellungnahme auf eine Anfrage der Allianz für Aachen auf einen kürzlich erscheinenden Personal- und Organisationbericht. In diesem würde eine Differenzierung nach tariflich Beschäftigten und Beamten, Kernverwaltung und Eigenbetrieben sowie nach Altersgruppen vorgenommen. In ihrer Stellungnahme legt die Verwaltung Auszüge dieses Berichtes bei. Aus diesen geht hervor, daß die Fehlzeitenquote im Gesamtergebnis von 7,79 Prozent im Jahr 2011 auf 9,27 Prozent im Jahr 2015 gestiegen ist. Bei der Altersgruppe zwischen 50 und 59 Jahren lag dieser Wert im Jahr 2015 bei 10,39 Prozent und bei den über 60-Jährigen bei 13,39 Prozent.

Zur Frage der „Dauerkranken“ nennt die Verwaltung die Inanspruchnahmen des Betrieblichen Eingliederungsmanagements (BEM), die Beschäftigten Angeboten werden, die innerhalb eines Jahres 42 Kalendertage arbeitsunfähig waren. Daraus geht hervor, daß in den Jahren 2013 bis 2015 1.907 BEM-Verfahren gelaufen sind. Die Personalkosteneinsparungen bei Ausfällen mit einer Dauer von mehr als 6 Wochen würden in der Personalkostenplanung berücksichtigt, so die Verwaltung.

Weiterhin äußert sich die Verwaltung in ihrer Stellungnahme zu den praktizierten Konzepten zur Fehlzeitenreduzierung. Es folgt eine Auflistung von Maßnahmen, wie z.B. Gesundheitsförderungskurse für Verwaltungsmitarbeiter an der VHS, sowie entsprechende Informationsveranstaltungen („Tag der Gesundheit“), Gesundheitsprojekte, Seminare („Gesunde Führungskraft“) und Arbeitskreise.

In den nächsten Jahren sollten die Konzepte des Gesundheitsmanagemente weiterentwickelt werden. Dabei würden u.a. Betriebssport und Seminare zur Stress- und Suchtprävention weiter ausgebaut werden.

Lesen Sie hier die Stellungnahme der Verwaltung.

Hier finden Sie die Anfrage der Allianz für Aachen.