Auf Initiative der Bürger: Anfrage zu Neuwarenhandel auf Aachener Flohmärkten

Die Allianz für Aachen thematisiert in einer aktuellen Ratsanfrage die Situation von Neuwarenhandel auf Aachener Flohmärkten. Vorangegangen waren Zuschriften von Einzelhändlern an die Ratsgruppe, die auf die Wettbewerbsverzerrung und wirtschaftlichen Schaden durch konkurrierenden professionellen Neuwarenverkauf an Aachener Flohmärkten hinwiesen.

In ihrer Anfrage möchten der AfD-Ratsherr Markus Mohr und sein Ratskollege Wolfgang u.a. wissen, auf welcher Rechtsgrundlage die Vergabe von Konzessionen an Flohmarktbetreiber beruht und welche etwaigen Auflagen damit verbunden sind. Weiterhin möchten die beiden Ratsherren wissen, welche Daten im Zuge des Genehmigungsverfahrens seitens der Stadt abgefragt werden.

Auf den durch die Anfrage gewonnenen Erkenntnissen wird die Allianz für Aachen weitere Schritte im Rat mit dem Ziel erwägen, den Verkauf von Neuwaren an Flohmärkten möglichst zu reduzieren, bzw. ganz zu unterbinden.

Markus Mohr (AfD): „Mittelständische Einzelhandelsbetriebe haben es in Aachen nicht leicht. Neue konkurrierende Einkaufscenter, wie das teure CDU-Prestigeprojekt Aquis Plaza, eine den Individualverehr erschwerende Verkehrssituation und eine von CDU/SPD-protegierten Investoren betriebene Wert-Zockerei mit leerstehenden Immobilien haben dem alten Aachener Einzelhandelsgewerbe schwer zugesetzt. Auch bei der Wettbewerbsverzerrung durch Trödel-Profis lässt die Stadt Aachen den stationären Einzelhandel im Stich. Das ist ein Schlag ins Gesicht für mittelständische Gewerbetreibende, die sich über Jahre und Generationen mühsam eine Existenz aufgebaut haben. Wir werden uns dafür einsetzen, daß die Stadt ihre Möglichkeiten ausschöpft, Neuwarenhandel auf Flohmärkten zu stoppen.“

 

Die Anfrage der Allianz für Aachen finden Sie hier.