Berliner Ring: Sicherheit durch bessere Fahrbahntrennung

Berliner Ring: Sicherheit durch bessere Fahrbahntrennung

Der AfD-Ratsherr Markur Mohr und sein Ratskollege Wolfgang Palm haben beantragt, Schutzplanken zwischen den Fahrbahnen am Berliner Ring aufzustellen. Der Streckenabschnitt zwischen den Schnittstellen Hüttenstr./Von-Coels-Straße und Breslauer Straße/Charlottenburger Allee solle dadurch sicherer werden. Bis zu Beginn der Bauarbeiten sollen übergangsweise flexible Fahrbahnteiler aufgestellt werden, um das Gefahrenpotential unverzüglich einzudämmern, fordern die Ratsherren in ihrem Antrag.

Mohr und Palm zufolge ist der Berliner Ring eine der gefährlichsten Straßen Aachens. Regelmäßig komme es zu schweren Unfällen mit weitreichenden Folgen. Eine besondere Gefahrenquelle sei der gebogene Streckenverlauf der lediglich durch weiße Markierung abgetrennten Fahrspuren. Ungünstige Wetterverhältnisse, wie hohe Sonneneinstrahlung oder starke Niederschläge reduzierten die Sichtbarkeit der Markierung. Die Fliehkräfte, die bei Tempo 70 Geschwindigkeiten erzeugt werden, näherten bei dem kurvigen Streckenverlauf die Fahrzeuge der jeweiligen Gegenverkehre einander an, schreiben die Ratsherren in ihrem Antrag.

Ratsherr Wolfgang Palm merkt an: „Der Berliner Ring ist ein gefährliches Pflaster. Die Situation ist inakzeptabel. Die Stadt muss jetzt aus dem Quark kommen. Schutzplanken reduzieren die Gefahr von Kollisionen. Wir haben vorgeschlagen, diese zusätzlich mit Reflektoren zu versehen, um die Unfallsensibilität der Autofahrer zu erhöhen.“

 

Lesen Sie hier den Antrag der Allianz für Aachen.

 

Quelle Titelbild: openstreetmap.de