Haushaltskonsolidierung: Antrag gegen übertriebene Bewachung von Migrantenunterkünften

Um das Auftragsvolumen privater Sicherheitsdienstleister im Auftrag der Stadt geht es in einem Antrag der Allianz für Aachen. Die Ratsgruppe will den Einsatz von entsprechend beauftragten Sicherheisfirmen an Migrantenunterkünften reduzieren und damit Kosten sparen. Ingesamt solle das Auftragsvolumen von aktuell 1.2 Million auf 600 TSD Euro für das Haushaltsjahr 2018 gesenkt werden.

Laut den Ratsherren Markus Mohr (AfD) und Wolfgang Palm (parteilos) seien die Mittel derzeit nicht bedarfgerecht vergeben. Dabei beziehen sich Mohr und Palm auf eine zurückliegende Stellungnahme der Verwaltung, der nach es in der Vergangenheit zu keinem Gewaltereignis in den Aachener Migrantenunterkünften gekommen sei. Nur „äußerst selten“ habe das Sicherheitspersonal einschreiten müssen, zitieren die beiden Ratsherren die Verwaltung.

Daher sei die aktuelle Kostenhöhe für Sicherheitsdientsleistungen überzogen und mangels Erforderlichkeit unbegründet. Es ergäbe sich ein Einsparpotential von über einer halben Million Euro.

Lesen Sie hier den Antrag der Allianz für Aachen.