++ Immer mehr Fälle von Trickbetrug ++ Allianz-Antrag zur Prävention seit über 6 Monaten ohne Resonanz ++ Schreiben an OB Philipp mit Bitte um Befassung blieb unbeantwortet ++

Der Kriminalitätstrend Trickbetrug nimmt weiter zu. Immer mehr Senioren geraten ins Visier spitzfindiger Betrüger. Nach Angaben des Landeskriminalamts (LKA) hat sich die Zahl der Opfer durch Trickbetrug binnen eines Jahres verdoppelt. Auch in Aachen werden immer mehr Fälle bekannt. Jetzt geht die Aachener Polizei in die Offensive. Einem aktuellen Bericht der Aachener Zeitung zufolge plant das Polizeipräsidium gemeinsam mit ehrenamtlichen Seniorenberatern Informationsveranstaltungen, u.a. zum Thema Trickbetrug.

Die Allianz für Aachen hatte bereits vor über einem halben Jahr gefordert, daß sich auch die Stadt Aachen an der Aufklärung über Trickbetrug beteiligen solle.

Allianz für Aachen will „unverzüglich Handeln“ – OB Philipp zeigt keine Reaktion

Per Ratsantrag forderten der AfD-Ratsherr Markus Mohr und sein Ratskollege Wolfgang Palm im März dieses Jahres die Verteilung einer kostenlosen Broschüre, um Senioren über die neuesten Methoden der Betrüger zu informieren. Aufgrund der raschen Zunahme von Betrugsfällen warben die beiden Ratsherren seinerzeit für ein „unverzügliches Handeln“. In einem nachfolgenden Schreiben an Oberbürgermeister Marcel Philipp (CDU) baten die beiden Ratsherren daher im April um Befassung ihres Antrags zur nächsten Sitzung des Rats.

Nach inzwischen sechs Monaten wurde der Antrag der Allianz noch immer nicht befasst. Auch eine Antwort des Oberbürgermeisters blieb aus.

 

Lesen Sie hier den Antrag der Allianz für Aachen „Trickbetrug bekämpfen“.

Hier finden Sie das Schreiben an den OB mit der Bitte um Befassung des Antrags.