Patriotischer Tierschutz: Rehkitze vor der Grasmahd schützen – Neue Initiative

Patriotischer Tierschutz: Rehkitze vor der Grasmahd schützen – Neue Initiative

Die patriotischen Kräfte im Rat der Stadt Aachen habe eine neue Tierschutzinitiative vorgelegt. Der AfD-Ratsherr Markus Mohr und sein Ratskollege Wolfgang Palm wollen Rehkitze schützen, die sich vor der Grasmahd im hohen Gras verstecken. Zu diesem Zweck sollen Drohnen mit Wärmebildkamera eingesetzt werden. Die Stadt wird aufgefordert zwei Drohnen dieses Typs anzuschaffen, um Landwirte bei der Suche nach Jungwild unterstützen zu können.

Mohr und Palm legen in ihrem Antrag dar, daß jährlich schätzungsweise 100.000 Rehkitze sowie anderes Wild durch Mähdrescher getötet wird, weil sich die jungen Tiere zu dieser Jahrezeit im Gras verstecken und noch nicht fluchtfähig sind. Anhand von Beispielen aus Gemeinden in Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen erläutern die Ratsherren, wie Wärmebilddrohnen die Suche nach Jungwild unterstützen können. Diese Technik sei wesentlich zuverlässiger als herkömmliche Such- und Vergrämungsmethoden. Daher werde bei Bauern und Tierschützern der Ruf nach Drohnen-Unterstützung lauter, schreiben Mohr und Palm, und verweisen auf die NRW-Initiativen „Rehkitz Rettung“  oder „Kitzrettung Tecklenburger Land“ sowie auf eine jüngst in Aachen gebildete Kooperation zwischen Landwirten, Jägern und freiwilligen Helfern, die ebenfalls Drohnen zum Tierschutz einsetzen.

Die Ratsherren sehen in Aachen hervorragende Rahmenbedingungen, um Potentiale ziviler Drohnennutzung zu entfalten. Dabei verweisen sie auf die Drohnen-Forschung an der RWTH und der FH sowie auf die Urban Air Mobility (UAM)-Initiative, in der beide genannte Forschungseinrichtungen beteiligt seien.

 

Lesen Sie hier den Antrag Rehkitze schützen – Drohnentechnologie zum Aufspüren von Jungwild vor der Grasmahd.

Hier finden Sie den Allianz-Antrag zur Einrichtung eines Drohnen-Kompetenzzentrums in Aachen.