Schnüffel-Broschüre der Amadeu Antonio Stiftung: Allianz fordert per Ratsantrag „Keine Gesinnungsprüfung an Aachener Kitas“

Schnüffel-Broschüre der Amadeu Antonio Stiftung: Allianz fordert per Ratsantrag „Keine Gesinnungsprüfung an Aachener Kitas“

Die Allianz für Aachen fordert die Stadt per Ratsantrag dazu auf, Stellung gegen die umstrittene Kita-Broschüre der Amadeu Antonio Stiftung zu beziehen. Die Stadt solle sämtlichen Aachener Kindertagesstätten in einem Anschreiben von der Nutzung der genannten Broschüre abraten.

Die Allianz stellt in ihrem Antrag heraus, daß die dort aufgestellten Handlungsempfehlungen für Erzieher unter dem Vorwand Rechtsextremismus zu erkennen, eine Anleitung zu willkürlicher Denunziation darstellten. Schon Begebenheiten wie die Ablehnung von Genderismus oder das Tragen von Zöpfen bei Mädchen würden explizit als Ausformungen von „Rechtsextremismus“ angeprangert. Die Autoren der Broschüre forderten Erzieher dazu auf, Kinder, Eltern und Mitarbeiter nach politischen Hygienekriterien zu mustern, so der AfD-Ratsherr Markus Mohr und sein Ratskollege Wolfgang Palm. Sie trage damit einen sozial destruktiven Charakter und berge großes Mißbrauchspotential.

Die beiden Ratsherren wollen die Stadt mit ihrem Antrag dazu bewegen, dem Beispiel des Bezirks Berlin Neukölln zu folgen. Der Bezirk hatte sich vergangene Woche vergangene Woche von der Broschüre distanziert und den Kitas in seinem Bereich von einer Nutzung abgeraten, da diese Vorurteile vermittele und Eltern einer politischen Gesinnungsprüfung unterziehe. Weiterhin wurden fehlende Wissenschaftlichkeit und eine Mißachtung von Grundwerten kritisiert.

 

Lesen Sie hier den Antrag der Allianz für Aachen