Seit 2015: Wie die Ratsherren Mohr und Palm ihre Vision einer hundefreundlichen Stadt verfolgen/ Neue Initiative gestartet

Seit 2015: Wie die Ratsherren Mohr und Palm ihre Vision einer hundefreundlichen Stadt verfolgen/ Neue Initiative gestartet

Seit Jahren setzen sich der AfD-Ratsherr Markus Mohr und sein Ratskollege Wolfgang Palm für eine tierfreundliche Stadt Aachen ein. In zahlreichen Initiativen haben sich Mohr und Palm für bessere Haltebedingungen und konsequenten Tierschutz stark gemacht. Ein zentrales Motiv dabei ist die Vision des „Hundefreundlichen Aachen“. Dazu ergreifen die beiden Ratsherren aktuell erneut die Initiative. Erfahren Sie mehr über einen neuen Antrag und eine neue Anfrage der Allianz für Aachen zur Hundehaltung.

Antrag: Freiräume für Welpen und Junghunde

Die Allianz für Aachen möchte Hundewelpen vom Leinenzwang befreien. In einem aktuellen Antrag fordern die Ratsherren Mohr und Palm, daß sich junge Hunde unter vier Monaten in städtischen Anlagen frei bewegen dürfen. Freier Auslauf sei in den ersten Lebenswochen besonders wichtig für eine gesunde Entwicklung der jungen Tiere, schreiben die beiden Ratsherren in ihrem Antrag. Aufgrund ihres natürlichen Nachfolgetriebs würden die Tiere nicht entlaufen, sondern in der Nähe ihres „Rudels“, bzw. des Hundehaltes bleiben. Auch die Gefahr von Flurschäden gehe von jungen Welpen nicht aus. Das Anleinen sei daher nicht erforderlich. Der Aufenthalt von Hundewelpen mache städtische Anlagen zudem attraktiver. Für viele Menschen sei die Anwesenheit der jungen Vierbeiner eine Freude, so Mohr und Palm.

Anfrage zur Verteilung von Hunderassen im Stadtgebiet

Auch das Thema Hundeauslaufflächen rückt erneut in den Fokus. Neben dem aktuellen Antrag will die Allianz für Aachen über eine neue Ratsanfrage Bedarfe für Auslaufflächen ermitteln. Besonders für „Hunde bestimmter Rassen“, sogenannte Listenhunde seien große Auslaufflächen wichtig, so Ratsherr Mohr. Über die Verteilung bestimmter Hunderassen nach Postleitzahlgebiet ließen sich quartiersspezifische Bedarfe ermitteln. An diesen könnte sich dann die Ausweisung neuer Auslaufflächen orientieren.

Ratsherren Mohr und Palm fordern im Rat: „Hunde brauchen Auslauf“

Die Forderung nach weiteren Auslaufflächen für Hunde ist nicht neu. Im Rahmen ihrer Initiativen für ein hundefreundliches Aachen setzen sich der AfD-Ratsherr Markus Mohr und die Allianz für Aachen bereits seit Jahren für die Ausweisung neuer Auslaufflächen ein. Bereits im Jahr 2015 beantragte Mohr die Einrichtung einer Hundewiese im oft vernachlässigten Stadtteil Rothe Erde. Im Jahr darauf griff die neu gegründete Allianz für Aachen das Thema erneut auf und forderte per Antrag die Ausweisung weiterer Flächen im gesamten Stadtgebiet zu prüfen.

Vision „Hundefreundliches Aachen“ – Eine Chronik

Den Vorstößen der Ratsherren Mohr und Palm liegt Vision einer ‚Hundefreundlichen Stadt Aachen‘ zugrunde. Die Stadt profitiert von der Hundesteuer und hat Hundehaltern im Gegenzug eine komfortable Infrastruktur für ihre Vierbeiner bereitzustellen. So forderten die beiden Ratsherren neben der Ausweisung neuer Auslaufflächen u.a. auch die Aufstellung zusätzlicher Kotbeutelstationen sowie besseren Schutz vor Giftködern.

Lesen Sie hier wie sich die Ratsherren Markus Mohr und Wolfgang Palm im Rat für ein hundefreundliches Aachen einsetzen:

– 10.05.2015: Für die damalige AfD-Ratsgruppe legt Ratsherr Markus Mohr eine Anfrage vor, in der die Verwendung der Hundesteuer thematisiert wird. Schon im Einleitungstext wird das Problem der unzureichenden Berücksichtigung von Hundehaltung bei der Stadtentwicklung skizziert.

– 10.05.2015: Anwohnerbeschwerden über Giftköderfunde führen zu einer von Ratsherrn Mohr eingebrachten Ratsanfrage über die Vergiftung von Hunden. Die Anfrage wird der Vorbereitung eines Antrags zu besserem Schutz der Hunde dienen.

– 11.12.2015: In einem Ratsantrag fordert Ratsherr Mohr die Aufwertung des Stadtteils Rothe Erde. In diesem Zuge soll auf einem verwilderten Grundstück der Montessori-Gesamtschule eine Hundewiese angelegt werden. Anwohner im näheren Umkreis sollen über den Vorgang  informiert werden.

– 17.06.2016: Die Ratsgruppe ‚Allianz für Aachen‘ der Ratsherren Markus Mohr (AfD) und Wolfgang Palm (parteilos) beantragt im Rat die Ausweisung weiterer Hundeauslaufflächen, die Aufstellung zusätzlicher Hundekotbeutelstationen und besseren Schutz vor Giftködern durch eine öffentliche Fundortregistrierung und eine verstärkte verstärkte Bestreifung des Ordnungsamts in betroffenen Bereichen.

– 06.05. & 20.07.2018: Die Allianz bittet in zwei Anfragen (hier und hier) um Aufschlüsselung der in Aachen gemeldeten Hunderassen je Postleitzahlgebiet. Die Ratsgruppe möchte dadurch Bedarfe für Auslaufflächen quartiersspezifisch ermitteln.

– 17.08.2018: In einem Antrag fordert die Allianz die Aufhebung des Leinenzwangs für Welpen und Junghunde bis zur 16. Lebenswoche in städtischen Anlagen. Dazu solle die Aachener Straßenverordnung entsprechend geändert werden.