„Sprungbrett“ Aachen Schanz: Alternative Marktliner-Route zum Markt

„Sprungbrett“ Aachen Schanz: Alternative Marktliner-Route zum Markt

Der AfD-Ratsherr Markus Mohr und sein Ratskollege Wolfgang Palm bringen per Antrag eine alternative Marktliner-Route über Aachen Schanz ins Gespräch.

Die patriotischen Ratsherren schlagen vor, den E-Bus „MarktLiner“ auf der Höhe des Bahnhofes Aachen Schanz über die Jakobstraße den Markt ansteuern zu lassen. Von dort könne er über die Großkölnstraße oder über Mostardstraße/ Neupforte den Seilgraben in Richtung Bushof erreichen.

Die Rückstrecke könne er über die Etappen Seilgraben, Augustinerbach, Annuntiantenbach, Judengasse und Jakobstraße bewältigen.

Dies habe laut Mohr und Palm zahlreiche Vorteile. Im Gegensatz zu dem bisher zugrunde gelegten Linienkonzept ausgehend vom Hauptbahnhof über Theaterstraße und Alexiandergraben werde mit der Jakobstraße ein verkehrstechnisch weniger belasteter Zugang zur Innenstadt gewählt.

Auf der Verkehrsachse Hauptbahnhof, Markt (Elisenbrunnen), Bushof bestehe mit den Linien 11, 14, 21, 31 und 51 zudem bereits ein engmaschiges Busliniennetz.

Hingegen werde die ÖPNV-Anbindung Bahnhof Aachen Schanz – Innenstadt wird bisher nur über die Linie 4 hergestellt. Der Marktliner könne diese Verbindung stärken und damit den ÖPNV am HBF sowie die genannten Verkehrskonzentrationspunkte entlasten.

Die auf dieser Strecke vorhandenen Haltestellen könnten genutzt werden.Während bei den bisher diskutierten Strecken-Varianten mehrere neue Haltestellen errichten werden müssten.

Der Marktliner könne ein Baustein sein, aus dem Bahnhof Aachen Schanz jenseits des Hauptbahnhofes einen leistungsstarken alternativen ÖPNV-Zugang zur Innenstadt zu schaffen. Dieser könnte z.B. auch für Besucher und Pendler aus den Niederlanden ein attraktives „Sprungbrett“ ins Aachener Zentrum sein, schreiben Mohr und Palm in ihrem Antrag.

 

Den Marktliner-Antrag der Allianz für Aachen finden Sie hier.