Stadtbild verschönern: Plastik auf dem Haarener Markt entfernen – Aufstellung eines christlichen Kleindenkmals

Gewollte Verhäßlichung: Plastik von Joachim Bandau auf dem Haarener Markt

Die Allianz für Aachen möchte die auf dem Haarener Markt stehende Plastik von Joachim Bandau abbauen und stattdessen ein christliches Kleindenkmal aufstellen lassen. Die Stadtverwaltung solle einen entsprechenden Auftrag öffentlich ausschreiben. Dies geht aus einem jüngsten Antrag der Ratsgruppe des AfD-Ratsherrn Markus Mohr und seines Ratskollegen Wolfgang Palm hervor.

Die beiden Ratsherren kritisieren in ihrem Antrag einen bestimmten postmodernen Kunststil, der insbesondere nach den kulturellen Umwälzungen im Zuge der linksradikalen 68er-Bewegung Verbreitung gefunden habe und der auf den Menschen einen befremdlichen und abweisenden Eindruck mache. So fänden sich auch in Aachen an vielen Stellen skurrile Machwerke, wie z.B. die „Frittezang“, deren Abbau die Allianz in einem jüngsten Antrag gefordert hatte oder die in Rede stehende Plastik auf dem Haarener Markt (s.o.).

Mohr und Palm möchten stattdessen ein christliches Kleindenkmal, wie z.B. ein Flurkreuz oder einen Bilderstock auf dem Haarener Markt aufstellen lassen. In ihrem Antrag stellen sie heraus, daß sich an vielen Stellen im Haarener Stadtbild die dort besondere christliche Verwurzelung der Menschen erkennen lasse. Anstelle des abweisenden und selbstgefälligen Stahlkonstrukts, solle auf der Fläche des Marktes inmitten der bewegten Alltagswirklichkeit ein Ort der Einkehr, des Innewerdens und der frohen Botschaft Christi aufgespannt werden.

Christliche Verwurzelung prägt das Stadtbild: Das Haarener Steinkreuz an der Akazienstraße.

 

Lesen Sie hier den Antrag der Allianz für Aachen.