Studie: Aachen teuer bei Abfallgebühren – Mohr (AfD): „Fordere Absenkung um 30 Prozent“

Studie: Aachen teuer bei Abfallgebühren – Mohr (AfD): „Fordere Absenkung um 30 Prozent“

Laut einer aktuellen Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) im Auftrag von Haus & Grund Deutschland liegt Aachen im Ranking der Müllgebühren auf Platz 95 der 100 einwohnerreichsten Städte. Bei der letzten Messung im Jahr 2016 kam Aachen noch auf Platz 69.

Der AfD-Ratsherr Markus Mohr sieht in der unteren Platzierung ein „Warnsignal“. „Die einfachen Bürger der Stadt“  würden durch die hohen Nebenkosten „ausgepresst“. Der Standort Aachen verliere weiter an Attraktivität, so Mohr.

Dass die Stadt zur Wahrnehmung ihrer Aufgaben immer mehr Geld und Personal benötige, zeige die chaotische Verwaltungsführung von Oberbürgermeister Marcel Philipp (CDU), führt der AfD-Politiker aus. Die Digitalisierung würde in der großen Koalition „komplett verschlafen“. Mohr verweist auf einen Antrag seines Ratskollegen Wolfgang Palm und ihm zur Aufstellung selbstpressender Abfallbehälter, mit denen etwa Hamburg jährlich Summen im fünfstelligen Bereich einspare. Dieser Antrag wurde von der Verwaltung nicht unterstützt. „Die innovationsfeindliche Haltung in Philipps Verwaltung blockiert Potentiale für Gebührenabsenkungen,“ kritisiert Mohr.

In einem aktuellen Ratsantrag fordern der AfD-Politiker und sein Ratskollege Wolfgang Palm jetzt die Absenkung der Müllgebühren um 30 Prozent. Die Einnahmeausfälle sollen nach Vorstellung der Ratsherren über Einsparungen im „aufgeblähten Personalapparat von Philipps Chaosverwaltung“ kompensiert werden.

 

Anhang

Hier geht es zur Haus & Grund-Studie: https://www.hausundgrund.de/presse_1327_Studie_zu_M%C3%BCllgeb%C3%BChren_zeigt_hohe_Unterschiede_20190605.html [11.06.2019].

Hier finden Sie den Antrag der Allianz für Aachen zur Aufstellung intelligenter Abfallbehälter.

Den aktuellen Antrag zur Absenkung der Müllgebühren finden Sie hier.