Tierquälerei beenden: AfA beantragt Wildtierverbot für Zirkusse

Um die Haltung von Wildtieren in Zirkussen geht es in einem Antrag der Allianz für Aachen. Die Ratsgruppe möchte Zirkussbetrieben, die Wildtiere mitführen, künftig keine Genehmigung mehr im Stadtgebiet erteilen lassen. Die Ratsherren Markus Mohr (AfD) und Wolfgang Palm (parteilos) sehen in der Wildtierhaltung einen schwerwiegenden Eingriff in die Gesundheit der Tiere. Der dauerhafte Transport und die Haltung in kleinen Käfigen und Gehegen setze den Tieren einem massiven Leiden aus. Artgerechte Haltung sei somit unmöglich. Gravierende Gesundheitssschäden und hohe Sterblichkeit seien die Folgen.

Mohr und Palm verweisen in ihrem Antrag auf andere Kommunen, die ein entsprechendes Verbot erfolgreich durchgesetzt hätten. Darunter auch die Nachbarkommune Würselen. Der langwierige Entscheidungsprozess auf bundeseebene müsse daher nicht abgewartet werden. Zum Schutz der Tiere solle die Stadt das Subsidiaritätsprinzip voranstellen, so die beiden Aachener Ratsherren.

Lesen Sie hier den kompletten Antrag der Allianz für Aachen.