Tierschutz in Aachener Kantinen: Keine Eier aus Küken-Schredderei

AfD-Ratsherr Markus Mohr und sein Ratskollege Wolfgang Palm fordern, daß in städtischen Kantinen künftig nur Hühnereier von Lieferanten ohne Küken-Schredderei verarbeitet werden dürfen.

Jährlich werden etwa 45 Millionen Küken-Männchen geschreddert oder vergast, weil sie für die Zuchtbetriebe ökonomisch „nutzlos“ sind.

Wie die beiden Ratsherren in ihrem Antrag ausführen, existierten mittlerweile tierfreundliche Ansätze in der Hühnerzucht, die ohne Massentötungen auskommen. Exemplarisch nennen Sie das SELEGGT-Verfahren, bei dem mittels endokrinologischer Geschlechtsbestimmung männliche Hühnereier vorzeitig aussortiert werden. Ebenfalls berufen sich Mohr und Palm in ihrem Antrag auf den Verein „Bruderhahn Initiative Deutschland“, dessen Bauern für einen geringen Centaufschlag die männlichen Küken – sogenannte Bruderhähne – aufziehen.

Mit dem tierschutzbewußten Bezug von Lebensmitteln unterstütze die Stadt Aachen neue wegweisenden Ansätze, die eine künftige allgemeine Umstrukturierung der Betriebsweise von Brütereien vorbereiteten, schreiben die Ratsherren in ihrem Antrag.
Lesen Sie hier den aktuellen Tierschutz-Antrag der Allianz für Aachen.