Verwaltung begrüßt umstrittene Erzieher-Broschüre der linken Amadeu Antonio Stiftung/ Antrag gegen KiTa-Politisierung abgelehnt

Verwaltung begrüßt umstrittene Erzieher-Broschüre der linken Amadeu Antonio Stiftung/ Antrag gegen KiTa-Politisierung abgelehnt

Der Ratsantrag der Allianz für Aachen unter dem Titel „Keine Gesinnungsprüfung an Aachener Kitas“ wurde abgelehnt. Der AfD-Ratsherr Markus Mohr und sein Ratskollege Wolfgang Palm hatten gefordert, daß Kindertagesstätten seitens der Stadt die Verwendung der umstrittenen KiTa-Broschüre „Ene, mene, muh – und raus bist du!“ abgeraten werde. Laut Mohr und Palm zeichne sich die Broschüre durch einen sozial destruktiven Charakter aus und berge großes Mißbrauchspotential. Die dort aufgestellten Handlungsempfehlungen für Erzieher um Umgang mit „Rechtsextremismus“ sei eine Anleitung zu willkürlicher Denunziation. Begebenheiten wie etwa die Ablehnung von Genderismus oder das Tragen von Zöpfen bei Mädchen würden als Ausformungen von „Rechtsextremismus“ angeprangert. Die Autoren der Broschüre forderten Erzieher dazu auf, Kinder, Eltern und Mitarbeiter nach politischen Hygienekriterien zu mustern, so die Ratsherren Mohr und Palm. .

In ihrer Vorlage äußert sich die Verwaltung wohlwollend zu der umstrittenen Broschüre. Sie gebe „gute Hinweise dazu wie Konflikte zum Thema Rechtsradikalismus in der Kindertagesstätte aufgegriffen werden“ könnten. Die Broschüre sei mit den Bildungsgrundsätzen in NRW vereinbar. Zu einer Abratung erkenne sie keinen Grund. Die Boschüre könne „beim Umgang mit diesem besonderen Thema im Gegenteil eine Hilfe für die Fachberatungen und Kindertagesstätten sein“, führt die Verwaltung in ihrer Stellungnahme aus.

Ratsherr Markus Mohr (AfD) bemerkt dazu:

„Die Stadt Aachen hat ein Linksextremismusproblem. Eine städtische Immobilie für die linksextreme Antifa, Fördermittel für dubiose Linksvereine wie Die Falken, Knutschfleck und Refugio e.V. oder linke Randgestalten als VHS-Dozenten: Unter der Ägide des CDU-Oberbürgermeisters Marcel Philipp hat sich die radikale Linke in Aachen breitgemacht. Sogar bis in die innere Verwaltung hinein. Das eine Anleitung zur Denunziation von Eltern und Kindern von der Verwaltung positiv aufgenommen wird, ist ein weiterer Tiefpunkt.“

 

Lesen Sie hier die Vorlage der Verwaltung.

Hier finden Sie den Antrag der Allianz für Aachen „Keine Gesinnungsprüfung an Aachener Kitas – Empfehlung des Rats gegen neue Handreichung für Erzieher der Amadeu Antonio Stiftung“