Vollautomatische Parksysteme: Zukunftsweisende Parkrauminnovation für Aachen

Die Allianz möchte vollautomatisierte Parksysteme nach Aachen holen. Dies geht aus einem aktuellen Antrag der Ratsgruppe hervor. Die Verwaltung wird aufgefordert eine Machbarkeitsstudie zu beauftragen. Der Ratsgruppe zufolge, seien vollautomatisierte Parksysteme eine innovative Lösung für ein effizientes Parkraummanagement. Gerade bei dichter Bebauung, Flächenknappheit und hohem Verkehrsaufkommen.

Zur Funktionsweise erläutert Ratsherr Wolgang Palm: „In einem Übergaberaum wird das Fahrzeug auf einer Palette abgestellt. Nach Erwerb eines Parktickets wird das Fahrzeug über hebekrangesteuerte Fördermodule im Inneren des Parkhauses in Regallager abgestellt. Nach Entrichten der Parkgebühren wird das Fahrzeug über das automatische Transportsystem innerhalb weniger Minuten im Übergaberaum bereitgestellt.“

Auf diese Weise werde eine signifikant höhere Raumeffizienz erreicht. Treppenhäuser, Fahrstühle, Rangierraum entfielen. Die Gebäudekubatur werde maximal ausgenutzt, führen Mohr und Palm aus. Zudem seien vollautomatisierte Parksysteme unter ökologischen wie ökonomischen Aspekten vorteilhaft. So würde der Schadstoffausstoß aufgrund von Parksuchverkehr reduziert. Außerdem entfielen Kosten für Belichtungs- und Belüftungssysteme. Ebenso für Innenraumwartungen.

Ratsherr Markus Mohr (AfD) kommentiert:

„Die Stadt Aachen ist beim Thema Verkehr schlecht aufgestellt. Gerade der Innenstadtbereich ist verstopft. Die Stadt hat hier jahrzehntelange gepennt. Unter Marcel Philipp begann eine neue Tiefschlafphase. Ausreichend Parkraum ist wichtig, um Verkehrsflüsse zu entschlacken. Wo Raum knapp ist, sind vollautomatisierte Parksysteme eine Lösung. Wir wollen diese innovative Technik nach Aachen holen. Aachen hat wieder Visionskraft und Gestaltungswillen verdient.“

 

Lesen Sie hier den Antrag der Allianz für Aachen zu vollautomatisierten Parksystemen.